Portrait


 

 

 


Interview mit
Andrea de las Heras

 

 

Ernährungsberaterin, Gewichtscoach & Gründerin von juicydays

 


 Wie sind Sie dazu gekommen, Unternehmerin zu werden?

 

 

Vor der Geburt meiner Kinder war ich bereits selbstständig im Bereich Werbung für mittelständische Unternehmen und Computerschulung in Firmen für MitarbeiterInnen. Nach der Familienzeit musste ein Neueinstieg her. Das alte Leben passte nicht mehr. Es war klar, dass ich selbstbestimmt arbeiten wollte. Es war klar, dass nur eine Selbständigkeit möglich war. Es musste etwas sein, wofür ich brenne, von dem ich selbst 100% überzeugt bin. Ernährung & Bewegung sind meine Themen. Die Idee entwickelte sich nicht langsam, sondern war von Anfang an da. Ich machte einen Beruf aus meiner Berufung. Mit juicydays kann ich meine Talente und Fähigkeiten voll ausnutzen. Fasten und gesunde Ernährung sind Themen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen.

 

 

 Wenn Sie in der Zeit zurückgehen könnten, würden Sie denselben Weg nochmal gehen? Oder würden Sie etwas anders machen?

 

 

Ich würde es genauso wieder machen. Nur etwas früher. Ich musste jede einzelne Phase durchlaufen, damit ich jetzt alle Fähigkeiten habe, die ich benötige. Ich produziere,  setze neue Ideen um, mache die Fotos, das Layout, die Texte, ich gestalte die Website und mache die Tastings. Das könnte ich nicht, wäre ich nicht genau diesen Weg gegangen.

 

 

 Welche Entscheidung würden Sie für sich als die Wegweisendste bezeichnen oder auch die, aus der Sie am meisten gelernt haben?

 

 

Die wichtigste Entscheidung war, den Schritt, entgegen vieler Meinungen und Ratschläge, zu tun. Wichtig war auch, die zweijährige Ausbildung als Ernährungsberaterin und Gewichtscoach zu absolvieren, um den Background für die Herstellung meiner Säfte zu haben.

 

 

 Womit beschäftigen Sie sich derzeit besonders intensiv?

 

 

Neue Wege in der Vermarktung zu finden ist aufgrund von Corona besonders wichtig. Aus einem regionalen und direkten Vertrieb soll nun ein deutschlandweiter „Saftladen“ werden. Ich muss mich mit der Logistik beschäftigen. Die Säfte werden frisch produziert und müssen am nächsten Tag gekühlt bei den Fastenden sein. Onlineshop und Soziale Medien haben im Moment Priorität.

 

Ich möchte meine Säfte in kompostierbare Flaschen abfüllen. Das ist im zur Zeit eine unlösbare Herausforderungen. Es gibt zwei Anbieter, die aber leider in so großen Mengen liefern, dass ich die Flaschen aus platzgründen nicht lagern kann. Auch Muster zur Testabfüllungen zum bekommen,  ist nicht möglich. Ich werde aber weiter recherchieren und auch hier eine ökologische Lösung finden.

 

 

 Welche Botschaft möchten Sie anderen UnternehmerInnen mitgeben?

 

 

Wir sollten alle den Mut haben, Veränderungen herbeizuführen und die Zuversicht, dass es funktioniert. Wichtig ist, ein Netzwerk zu haben und zu nutzen. In beide Richtungen: Geben und Nehmen. Es ist extrem wichtig, flexibel für Neues zu sein, gerade jetzt müssen wir Strategien komplett ändern und umdenken. Wir müssen auf den Wandel schnell reagieren und bestehendes immer wieder überdenken. Nichts ist nur gut, weil es schon immer so war oder so gemacht wurde.

 

 

 Was schätzen Sie am Verband Der Mittelstand. BVMW besonders?

 

 

Das können Sie mich in  einem Jahr noch mal fragen. Ich bin erst ganz neu Mitglied, Erfahrungswerte liegen noch nicht vor. Ich erhoffe mir ein Netzwerk, dass sich gegenseitig inspiriert, motiviert und neue Kontakte. Die ersten Kontakte waren sehr unkomplizierte und gleichzeitig professionell. Auf alle Fragen wurde schnell und verbindlich reagiert.

 

 

Infos zur Person

 

Andrea de las Heras

 

Geboren am 15.08.1967
lebt in Hessen
zwei Kinder
Ernährungsberaterin/Gewichtscoach
Gründerin von juicydays

 

 

 Infos zum Unternehmen         

    

 

Juicydays produziert seit 2016 Säft, juicybombs (Obstespresso), Leberlieblinge, Suppen, Limonaden, vegane Nussmilch, slicies, balls und Körnerbrotmischungen zur gesunden Ernährung. Die Säfte enthalten Obst und Gemüse, wertvolles Leinöl und Zitronensaft. Darin sind alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe - von Natur aus. Sonst nichts. Ganz frisch, ohne Konservierungsstoffe, ohne Farbstoffe, ohne HPP Verfahren, ohne Zusatz von Wasser.

 

Ganz besonders ist, dass die Säfte TROTZ so viel Gesundheit so gut schmecken. Sie werden frisch hergestellt für Fastenkuren, Intervallfasten, individuelle Kuren oder einfach zur täglichen Ergänzung des Speiseplans. Alle Kuren können individuell auf Unverträglichkeiten und Erkrankungen angepasst werden. Die Körnerbrotmischung ist glutenfrei.

 

Das Ziel ist es, Kunden mit der für sie passenden Fastenmethode zu mehr Energie und Wohlbefinden zu verhelfen und sie für eine gesunde Lebensweise zu begeistern. Gesunde Ernährung muss / kann auch schmecken.

 


Interview BVMW am 19.03.2021

Hier gehts zum Interview:

 https://m.facebook.com/BvmwWetterau/videos/925933967948925/

Artikel in der Offenbach-Post vom 22.02.2020

Obst und Gemüse als leckere Drinks

GESUNDHEIT –Ernährungsberaterin Andrea de las Heras unterstützt ihre Kunden beim Fasten

Saftladen: Andrea de las Heras verarbeitet Obst und Gemüse in einer Zentrifuge zu schmackhaften Mischungen.
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Saftladen: Andrea de las Heras verarbeitet Obst und Gemüse in einer Zentrifuge zu schmackhaften Mischungen.

Das neue Jahr ist schon wieder ein paar Wochen alt und die guten Vorsätze von gesünderer Ernährung sind vielleicht schon wieder im Alltagsstress aus dem Fokus geraten. Aber – der Aschermittwoch naht und das ist ja bekanntlich der Start der Fastenzeit.

Egelsbach – Die Egelsbacherin Andrea de las Heras unterstützt Menschen, die sich gesünder ernähren wollen. In ihrer Saftküche stapelt sich das reife Obst und Gemüse: rotwangige Äpfel, knackige Karotten, rote Beete, Granatapfel, Sellerie, Spinat oder scharfer Ingwer. Wahre Vitamin- und Mineralstoffbomben, die nur darauf warten, von ihr zu schmackhaften Säften verarbeitet zu werden.

Rote Beete, Sellerie, Spinat – und das soll in dieser Mischung lecker sein? Beim Anblick der manchmal reichlich grünen Säfte wird selbst ein Gesundheitsfanatiker etwas zweifelnd das Gesicht verziehen: „Wichtig ist natürlich die Zusammensetzung der Säfte“, erklärt die Egelsbacherin schmunzelnd, „auch gemüselastige Mischungen wie Sellerie, Gurke, Wirsing lassen sich mit Fingerspitzengefühl schmackhaft anrichten.“

Für gesunde Ernährung und Sport hat sich die Mutter von zwei Kindern schon immer interessiert. Mit der Ausbildung zur Ernährungsberaterin und der Weiterbildung zum Gewichts- und Ernährungscoach hat sie das Wissen noch vertieft. „Ich empfehle meinen Kunden Intervallfasten. Es ist ein guter Weg, den Körper zu entlasten und über die Jahre gesammeltes überflüssiges Gewicht wieder loszuwerden“, erläutert die Ernährungsberaterin. Natürlich kann man sich die Säfte selbst pressen, das ist allerdings mit viel Arbeit verbunden, die de las Heras ihren Kunden mit ihrem Unternehmen juicydays abnimmt.

Sie verarbeitet ihr Obst und Gemüse in einer Zentrifuge zu schmackhaften Mischungen. Es entstehen rote, grüne, orangefarbene Säfte, die voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente stecken. Und das ganz ohne Zusätze und ohne künstliche Konservierungsstoffe – aus diesem Grund steht de las Heras drei Mal in der Woche in ihrer Saftküche. Zitronensaft dient als natürlicher Konservierungsstoff und einige Tropfen hochwertiges Öl sorgen dafür, dass der Körper die Vitamine aufspalten kann. Wer sich nicht vorstellen kann, ganz auf warmes Essen zu verzichten, für den kocht die Unternehmerin gesunde Suppen: Erbse-Minze, rote Beete orientalisch gewürzt oder Blumenkohl-Kokos-Curry sind im Angebot.

Bei der Intervallfastenkur sind an zwei Entlastungstagen mit jeweils 500 Kalorien eine Suppe und ein Saft geplant. Dazu gibt es zwei Limonaden, die mit Ingwer und Kurkuma angereichert noch den Stoffwechsel pushen sollen. „Natürlich ist es variabel, die Kunden können einzelne Fastentage einlegen, zwei Mal in der Woche, oder aber für einen guten Anfangserfolg gleich eine Fünf-Tages-Saftfastenwoche planen. Ich habe auch Kunden, die die Säfte nutzen, weil sie es einfach nicht schaffen, so viel Obst und Gemüse zu essen, und immer wieder zur besseren Vitalstoffversorgung einen der Säfte zwischendurch trinken“, berichtet Andrea de las Heras.

„Die Resonanz ist gut, die Säfte sind lecker, ganz frisch und sättigen auch“, so de las Heras. Die Mediziner der Berliner Charité setzen Fasten und Saftfastenkuren mit guten Erfolgen sogar in der Krebstherapie ein. „Natürlich können wir so keinen Krebs heilen, aber eine Kundin von mir hat tatsächlich mit dem Intervallfasten mit den Säften in der zweiten Runde ihrer Chemotherapie weniger Nebenwirkungen gespürt und sich wohler gefühlt“, kann Andrea de las Heras berichten.

Die Vitaminbomben sind köstlich, allerdings nicht ganz günstig: Ein Saftfastentag kostet 49 Euro, wer gleich fünf Tage Saftfasten buchen möchte, muss 220 Euro bezahlen und ein Vier-Wochen-Abo mit zwei Suppen-Saft-Entlastungstagen kostet 240 Euro. Die Säfte können frisch abgeholt werden, Andrea de las Heras liefert auch aus und verschickt die Flaschen mit Kühlakkus. Darüber hinaus bietet die Egelsbacherin individuelles Ernährungs- und Bewegungscoaching an. VON NICOLE JOST